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Update 2026-01-31: Fukushima Disaster

Fukushima Stadt

Nachdem mir gesagt wurde, dass es in Fukushima Stadt weniger zu sehen gibt als in Koriyama, da man dort wenigstens gut Einkaufen gehen konnte und ich in Koriyama tatsächlich relativ wenig interessantes finden konnte, hatte ich keine großen Hoffnungen für Fukushima. Da in Fukushima eine kleine Messe von Handwerkern war, verbrachte ich dann doch einen einen Tag dort und war überrascht.

In und um Fukushima Stadt ist es sehr bergig was zu schönen Ausblicken und Spaziergängen führen kann.

Berge in der Umgebung

Ausblick auf Fukushima Stadt

Ausblick auf Fukushima Stadt 2

Park Eingang

Park

Ausblick auf weiteren Teil von Fukushima Stadt

Es gibt auch einen kleinen Stadtteil mit netten Geschäften und Restaurants, zu dem ich leider zu spät kam.

Turm bei Nacht

Fukushima Disaster

Wofür Fukushima bekannt ist, ist natürlich nicht die Stadt, sondern das Erdbeben 2011 mit einem darauffolgendem Tsunami und Atomunglück. Modelle, Bilder, echte Ausstellungsstücke und sogar Comics im dazugehörigen Museum zeigen sehr Ausdrücklich die Folgen, die ein Erdbeben und Tsunami haben können.

Modell Atomkraftwerk

Bild der Zerstörung

kaputter Postkasten

kaputte Uhr, stehengeblieben als der Tsunami den Strom abgestellt hat

im Schutt gefundener Teddybär

zerstörtes Feuerwehrauto

Manga zu den Aufräumarbeiten

Besonders eindrücklich fand ich eine alte Grundschule, die heute als Museum gilt. Hier sieht man besonders gut die Kraft einer so hohen Welle. Dank der Lehrer haben alle Schüler überlebt, weil sie nach dem Erdbeben auf einen Berg gegangen sind und so dem Tsunami entgehen konnten.

kaputte Schule mit angezeigter Wasserhöhe

zerstörtes Klassenzimmer

weiteres zerstörtes Klassenzimmer

zerstörte Gegenstände stapeln sich beim Ausgang der Welle

zerstörte Sporthalle

weitere stehengebliebene Uhr

weitere stehengebliebene Uhr (closeup)

Die ausgetretene Strahlung belastet die Umwelt hier immer noch, und die Aufräumarbeiten gehen auch noch weiter. Um die Strahlung auf ein normales Level zu bekommen muss alles abgerissen werden und die obersten 5 cm Erde abgetragen werden. Die Säcke mit den Resten sieht man im Vorbeifahren hier überall.

abgraben der Erde

Aufräumarbeiten auf gestapelten Säcken

menge gestapelter Säcke

Die Aufräumarbeiten schauen noch lange nicht fertig aus. Immer wieder fährt man an verlassenen Gebäuden vorbei, die durch die Verstrahlung unbewohnbar sind und seit bald 15 Jahren leer stehen. Bis die Aufräumarbeiten zu einem Abriss kommen.

kaputter Family shop

heruntergekommenes Wohnhaus

Und vom weiten sieht man das Atomkraftwerk, erkennbar an den Kränen.

Atomkraftwerk von weitem

Mittlerweile ist die Gegend hier komplett ungefährlich, solange man aus den abgesperrten Gebieten raus bleibt. Die Strahlenbelastung hier ist vergleichbar mit Tokyo. Es gibt auch wieder neue Wohnungen, in die neue Menschen einziehen können und sie sind ganz stolz auf einen neuen Industriepark der durch den vielen frei gewordenen Platz gebaut werden konnte.

Solar und Wasserstoff im neuen Industriepark

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