Südkorea Busan
Busan ist die zweitgrößte Stadt in Südkorea und ist bekannt für mehrere schöne Strände. Unpraktischerweise ist die Gegend relativ bergig aber die Stadt hat das schon früh nicht gestört und ist einfach die Berge hoch gewachsen. Dadurch ist es hier sehr bergig und es ist schwer die Größe der Stadt zu auf einen Blick zu sehen.
In Busan gibt es mehrere Stadtteile, die durch Kunst attraktiver für ihre Bewohner und Touristen gemacht wurden. Das bekannteste ist das Gamcheon Culture Village. Hier gehen bunt bemalte Häuser die Berge hoch und dazwischen gibt es viele Cafes oder Souvenirgeschäfte. Nachdem hier sicher viele Touristen vorbei kommen lohnt es sich hier auch für kleinere Geschäfte mit handgemachten Sachen, was mich besonders freut. Der Standard Rundgang zeigt die schönsten (und vollsten) Orte und es lohnt sich nicht weit davon weg zu gehen. Außerhalb der Touristischen Orte gibt es selten mehr zu sehen als mehr oder weniger runtergekommene Wohnhäuser kommen.
Irgendwann ha Busan den kleinen Prinz entdeckt und ihn sich als Art Maskottchen für die Stadt ausgesucht. Sowohl im gerade erwähntem Stadtteil als auch eigentlich überall sonst stehen Statuen rum und warten darauf, das Touristen vorbeikommen und mit ihm ein Foto machen wollen.
Wie schon am Anfang gesagt, ist Busan bekannt für viele schöne Strände. Die sind natürlich im Frühling etwas weniger Besucht als im Sommer, lohnen sich aber trotzdem alleine für den Ausblick schon.
Der Ausblick lohnt sich vor allem bei Nacht und noch mehr an einem Samstag Abend, da es dann neben der beleuchteten Stadt noch eine Dronenshow zu sehen gibt.
Neben mehreren Sandstränden gibt es auch steinige Strände. Hier wieder in Kombination mit einem verschönertem Stadtteil, das allerdings noch nicht den Erfolg von Gamcheon Nachahmen konnte.
Neben unglaublichen Dronenshows gibt es in Busan auch viel “normale” Beleuchtung. Insgesamt ist eigentlich alle Orte, an dem Touristen bei Nacht aufkreuzen könnten irgendwie beleuchtet.
Als Fan von Straßenmärkten hat Busan einiges zu bieten. Neben Essen gibt es hier eigentlich alles was man zum überleben braucht oder auch nicht braucht. Zusätzlich umgeben die Straßenmärkte häufig noch mehrstöckige Häuser, in denen der Markt genauso weitergeführt wird. Dass 40 genau gleiche Geschäfte auf dem gleichen Stockwerk überleben können, kann ich immer noch nicht ganz glauben. Nachdem es das hier so häufig gibt, muss es wohl gut gehen.
Anscheinend kann es auch passieren, dass in Märkten plötzlich laute Musik ertönt und ein festlicher Marsch in Geschäfte schaut.
Natürlich gibt es auch normale Geschäfte. Aber auch hier hat Busan interessantere zu bieten, als ich auf der anderen Seite der Welt gewohnt bin. Ob die Ohrringe in den oberen Reihen oder die Bücher zwischen anderen Stapeln jemals angeschaut werden, kann ich nicht sagen.
Laut der online Statistik ist der Buddhismus heutzutage als Religion in Südkorea nicht mehr so wichtig aber nachdem er historisch einen sehr großen Wert hatte, findet man in der Stadt häufig kleinere Tempel. Auch große Tempel gibt es wie hier einen besonderen am Strand, außerhalb der Stadt.
In der modernen Pop Kultur ist natürlich KPop und KPop Demon Hunters sehr wichtig. Abgesehen davon sieht man aber auch häufig japanische Einflüsse wie Ghibli, Pokemon oder unterschiedliche Anime.